SOMMER IN ORANGE

Über den Film

1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan-Anhängerin Amrita zieht mit ihren Kindern Lili und Fabian gemeinsam mit ihrer WG aus Berlin in die bayerische Provinz. Urschrei-Therapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und festgefügte Horizonte. Und während Amrita halbnackt indische Mantras auf dem „Stein der Erleuchtung“ singt, linst der erzkonservative Nachbar und Bürgermeister von Talbichl fassungslos durch die Hecke. Zu allem Überfluss beginnen die Sannyasins auch noch, ein „Therapiezentrum“ im Dorf aufzubauen und das ruhige Leben ist dahin.

Das Misstrauen in der Dorfgemeinschaft gegenüber den „Fremdlingen“ wächst unaufhaltsam und ausgerechnet Amritas Tochter Lili gerät zwischen diese Fronten. Von den Mitschülern gemieden und ihrer Mutter allein gelassen, wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine ganz normale Familie. Und so beginnt Lili ein Doppelleben zu führen: Zu Hause trägt sie weiter Orange, lebt vegetarisch und reißt links-alternative Sprüche, in der Schule aber tauscht sie orange Pluderhosen gegen den Trachtenrock und betet mit den anderen das „Vater Unser“.

Dieser Spagat zwischen Om und Amen kann nicht lange gut gehen … Als Bhagwans rechte Hand anreist, um die „Buddhahalle“ der WG einzuweihen, kommt es beim Dorffest zum Eklat und auf einmal liegen sich alle buchstäblich in den Haaren. Am Ende stellt sich nicht nur Lili die Frage, wo sie eigentlich hingehört…SOMMER IN ORANGE ist eine Culture Clash-Komödie über jene Zeit, als Selbsterfahrung noch kein Mainstream und die bayerische „Seele“ noch nicht lässig war.

Kultregisseur Marcus H. Rosenmüller (WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT, SCHWERE JUNGS, BESTE GEGEND, RÄUBER KNEISSL) zeichnet für die Umsetzung des höchst unterhaltsamen Drehbuchs verantwortlich, das auf den Kindheitserinnerungen der Drehbuchautorin Ursula Gruber und ihres Bruders Georg Gruber, Produzent des Films für Odeon Pictures, beruht. Beide wuchsen in einer Bhagwan-Kommune südlich von München auf.

Bei der Besetzung setzt Rosenmüller auf ein starkes Ensemble und Wegbegleiter aus früheren Filmprojekten. Für die WG-Bewohner konnten u.a. Petra Schmidt-Schaller (EIN FLIEHENDES PFERD), Amber Bongard (GROUPIES BLEIBEN NICHT ZUM FRÜHSTÜCK), Georg Friedrich (NORDWAND), Oliver Korittke (BANG BOOM BANG), Chiem van Houweninge („Schimanski“) und Brigitte Hobmeier (DIE PERLMUTTERFARBE) gewonnen werden. Die Dorfbewohner werden u.a. von Heinz-Josef Braun (WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT) und Bettina Mittendorfer (BESTE GEGEND) gespielt.

SOMMER IN ORANGE ist eine Produktion von Roxy Film und Odeon Pictures.

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Starttermine

Ab 18. August 2011 im Kino
Ab 20. Januar 2012 als DVD, Blu-ray und VOD

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Trailer

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